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Kultur

In Olsztyn gibt es zwei Theater, aber ihr Tätigkeitsbereich ist in der Tat viel größer als man es zunächst annehmen könnte. Im S.-Jaracz-Theater wirken eigentlich mehrere Bühnen und das Puppentheater erweitert sein Repertoire auch um Stücke, die nicht nur für die jüngsten Zuschauer bestimmt sind. Neue, ehemals industrielle Anlagen der Stadt, werden zu Orten des Theaterfestivals umgestaltet. Sehr aktiv sind die Amateurensembles wie „Teatr Biały”, „Kokon”, Theater „Nieskromny“ und zwar nicht nur auf lokalen Bühnen... 

 

Das Olsztyner Puppentheater
ul. Głowackiego 17
Tel.: 89 538-70-30
www.teatrlalek.olsztyn.pl

 

Dieses Theater geht auf eine Initiative des Vereins „Czerwony Kapturek“ für Puppentheater im Warmińsko-Mazurski-Land vom November 1953 zurück. Ein Vorgänger dieses Theaters vor dem Zweiten Weltkrieg war die kleine Bühne „Bajka“, die von 10 Lehrerinnen und Lehrern der polnischen Grund- und Vorschulen in Warmia geleitet wurde. Seit 1986 fungiert das Puppentheater unter dem Namen Olsztyner Puppentheater.  Innerhalb  seines gut 50 Jahre dauernden Bestehens gab es über 200 Erstaufführungen.
Seit 2000 existiert hier auch eine offizielle Bühne für Erwachsene. Das Theater nimmt an wichtigsten Theaterveranstaltungen seiner Kategorie im In- und Ausland teil. Im Theaterrepertoire stehen derartige Unternehmungen wie Studententheaterwoche und Olsztyner Woche der Puppentheater „ANIMA“. Die Zusammenarbeit mit Schulen gipfelt hier in der Herausgabe der Theaterzeitschrift „Gazeta Tetralna OTL“. Nach Schauspielen finden Theaterstunden, Diskussionen und Treffen mit Schauspielern statt. Bemerkenswert ist ebenfalls die künstlerische Umrahmung der Theaterveranstaltungen: Hervorragende Kostüme, Bühnenbilder und Theaterplakate.

 

Das S.-Jaracz-Theater
ul. 1-go Maja 4
tel.: 0 89 527 59 58
www.teatr.olsztyn.pl

 

Das Gebäude des Theaters wurde 1925 an Stelle einer großen Villa errichtet und zwar im italienischen Stil nach dem Entwurf von August Federsen. Es war ein Geschenk der deutschen Gesellschaft an die Stadt für die für Deutschland gewonnene Volksabstimmung 1920. Die Kriegsjahre hat das Bauwerk gut überstanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 18.November 1945 mit der Olsztyner Erstausführung des Dramas „Moral der Frau Dulska“ von Zapolska die Tätigkeit der polnischen Bühne begonnen. 

Im Theater gibt es drei Bühnen: Die Große Bühne, wo klassische und zeitgenössische Dramen und Schauspiele für Kinder und Jugendliche aufgeführt
werden, die Kammerbühne mit Präsentationen der gegenwärtigen Literatur, die Bühne „Margines“, die von Jugend für Jugend geschaffen wird und noch die Bühne im „Café Teatralna“, wo Erstaufführungen des Theaters „Przy Stoliku“ stattfinden. Sonst werden auch Theaterfestivals organisiert, es arbeitet die Wanderbühne und es wird auch ein Austausch mit anderen Theatern Polens geführt. Die Bildungstätigkeit der Institution erfolgt im Studium für Lyzeumsabsolventen, von Aleksander Sewruk gegründet. Es werden im Theater Projekte realisiert wie: „Drama in Handlungen“, literarische Performances, Didaskalien, Herausgabearbeiten bei der Zeitschrift „Goniec Teatralny“. Das Theaterfoyer erfüllt zugleich die Funktion einer Gemäldegalerie, wo Vernissagen der Malerei, Grafik, Zeichnungen, Plakate oder Archivalien stattfinden. Die für das kulturelle Leben der Stadt wichtigen Festivals, die durch das Theater organisiert werden, sind: Olsztyner Theatertreffen, Sommertheaterfestival „Demoludy“.
Von 1945 bis heute wurden im Theater über 600 Erstaufführungen gezeigt.

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