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Mehr als 650 Jahre Geschichte von Olsztyn – einer Stadt, in deren Burg Nikolaus Kopernikus wohnte, wo Marcin Kromer oder Ignacy Krasicki sich aufhielten, wo Napoleon eine Nacht verbrachte, als er sich auf eine Schlacht vorbereitete, und die – schon zu unserer Zeit – von Papst Johannes Paul II. besucht wurde. Es ist eine interessante und vielfältige Geschichte. Dazu gehören sowohl erfreuliche historische Ereignisse wie die Ankunft eines neuen Bischofs im Ermland als auch Furcht und Schrecken erregende: Brände, Epidemien, Kriege, die die Stadt dezimierten und zerstörten. Olsztyn erlebte litauische Raubzüge (13.–14. Jahrhundert), den Krieg zwischen Polen und dem Ritterorden, der mit dem Thorner Frieden im Jahre 1444 beendet wurde, aber auch Jahre des Friedens und der Entwicklung, die im 17. Jahrhundert von schwedischen Heeren, die vor den Toren von Olsztyn standen, unterbrochen wurden. Nach der ersten polnischen Teilung im Jahre 1772 kam die Stadt unter preußische Herrschaft.
306 Jahre lang gehörte Olsztyn zur Republik Polen, 173 Jahre lag es innerhalb der Grenzen Preußens und Deutschlands. Im 19. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit. Dank der Entwicklung von Eisenbahn und Automobil zog es Tausende von Menschen in die Stadt. Olsztyn wurde nach Königsberg die zweitgrößte Stadt in Ostpreußen. 1945 kam sie wieder zu Polen, wurde die Hauptstadt von Ermland und Masuren und Woiwodschaftsstadt. Die Stadt entwickelt sich ständig weiter. Heute ist sie eine fast zweihunderttausend Einwohner zählende Universitätsstadt mit herrlichen Denkmälern, kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen.


 

HERB

 Der Stadtpatron – der heilige Jakobus

Stadtpatron ist seit 650 Jahren Jakobus der Ältere – der Schutzheilige der Reisenden, Wanderer und Pilger. Der heilige Jakobus war Fischer, ein Jünger Jesu, einer der zwölf Apostel. Wegen seines Bekenntnisses und der Verbreitung des neuen Glaubens wurde er im Jahr 44 n. Chr. hingerichtet, zu der Zeit, als Agrippa I., ein Enkel des Herodes, König in Israel war. Der Jakobuskult breitete sich in Europa aus, gelangte auch nach Preußen und nach Olsztyn. Das Bildnis dieses Heiligen war immer im Stadtwappen, auf den Siegeln des Magistrats, auf Reliefs und Gebäudefassaden zu sehen. Die Attribute des heiligen Jakobus sind die Muschel – das Zeichen der Tugend, der Rechtschaffenheit und für Pilger das Versprechen, ihren Durst zu stillen, und der Stab – das Symbol des Wanderers, aber auch der Würde und der Macht.

 

Das Wappen

Der heilige Jakobus ist seit den Anfängen der Stadt im Wappen von Olsztyn. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde er auf verschiedene Weise dargestellt, heute ist es eine Gestalt in einem weißen Gewand mit einem goldenen Heiligenschein auf blauem Grund. In der einen Hand hält der Heilige eine goldene Muschel, in der anderen einen Stab.

 

 

Die Hymne

Die Hymne des Ermlands komponierte Feliks Nowowiejski zu den Worten des Werkes „O Warmio moja miła” (O mein liebes Ermland). Jeden Tag um 12:00 Uhr ist ihre Melodie vom einem Glockenspiel im Rathausturm in Olsztyn zu hören.

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